Schön, dass Sie da sind.
Mein Name ist Tom Leather.
Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich an der Schnittstelle von Kunst, Öffentlichkeit und inszenierter Erfahrung.
Als bildender Künstler entwickle ich Konzepte für Bild und Rauminszenierungen, präzise, systemisch und kontextbewusst.
Ich gestalte Projekte, in denen Ästhetik, Timing und Atmosphäre ineinandergreifen.
Ob Ausstellung, kulturelles Format, Markeninszenierung oder öffentliche Intervention, mein Anspruch ist es, aus einer Idee ein tragfähiges Gesamterlebnis zu formen.
Mich interessiert nicht das isolierte Bild.
Mich interessiert das Gefüge.
Raum ist nie neutral.
Er strukturiert Wahrnehmung.
Er erzeugt Nähe oder Distanz, Konzentration oder Spannung.
Er entscheidet, was sichtbar wird und was im Hintergrund bleibt.
Gestaltung bedeutet Verantwortung.
Wie in einer Suppe entsteht Wirkung nicht durch eine Zutat allein, sondern durch das Zusammenspiel der Elemente.
Zutaten, Temperatur, Zeitpunkt, Dauer, alles greift ineinander.
So verstehe ich auch Inszenierung, als präzise komponierten Prozess, in dem Raum, Bild, Menschen und Atmosphäre ihre Qualität erst im gemeinsamen Verlauf entfalten.
Inszenierung als System
Ein überzeugendes Format entsteht nicht durch Dekoration, sondern durch Dramaturgie.
Licht, Raum, Menschen, Bewegung und Rhythmus, jedes
Element erfüllt eine Funktion. Erst im präzisen Zusammenspiel entsteht jene Leichtigkeit, die selbstverständlich wirkt.
Diese Selbstverständlichkeit ist konstruiert.
Ich arbeite konzeptionell wie ein Regisseur und organisatorisch wie ein Produzent.
Von der visuellen Idee über räumliche Struktur, fotografische und filmische Begleitung bis zur Ablaufdramaturgie verstehe ich Projekte als geschlossenes Wirkungssystem.
Form folgt Funktion.
Atmosphäre folgt Struktur.
Internationale Dimension
Meine Arbeit entsteht in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.
Sie entfaltet ihre Wirkung dort, wo Raum zur Trägerstruktur von Geschichte, Öffentlichkeit und Gegenwart wird.
Mit Red Artists X realisierte ich auf Kunta Kinteh Island, ehemals James Island, in Gambia eine künstlerische Intervention im historischen Raum des transatlantischen Sklavenhandels. In Zusammenarbeit mit Fatima Jobe und dem gambischen Tourismusministerium entstand ein Projekt, das Erinnerung nicht abbildet, sondern räumlich aktiviert.
Die Arbeit wurde unter anderem im Buch Beware Utopia dokumentiert.
Das White Island Project, gemeinsam mit dem Ibiza Style Magazine entwickelt, verband zeitgenössische Kunst mit internationalem Fundraising zugunsten der Opfer von Fukushima. Über zwölf Monate hinweg war das Projekt an prägenden Kulturorten Ibizas präsent, darunter Space und Blue Marlin. Es transformierte diese Orte in Plattformen globaler Solidarität.
Auch das Gambia Fashion Weekend zeigt, wie Raum, Öffentlichkeit und kulturelle Dynamiken ineinandergreifen und internationale Resonanz erzeugen.
Mit der Skulptur Sternhagelblau, entwickelt gemeinsam mit Chris Weiß, entstand zur Blauen Nacht der Museen in Nürnberg eine dreißig Meter große Bierkasten Sternskulptur.
Unterstützt von der Galerie Benden in Köln und dem Label Warsteiner wurde sie zu einer temporären sozialen Skulptur mit überregionaler Strahlkraft.
Internationale Projekte verlangen Sensibilität für Kontext, Publikum und Timing sowie organisatorische Präzision.
Diese Verbindung bestimmt meine Arbeitsweise.
Fotografie · Film · 3D Soziale Skulptur
Meine Praxis verbindet künstlerische Präzision mit professioneller Umsetzung. Ich entwickle fotografische und filmische Konzepte, arbeite mit dreidimensionalen Visualisierungen zur Raumplanung und integriere digitale sowie KI gestützte Werkzeuge in gestalterische Prozesse.
Technologie ist für mich kein Effekt.
Sie ist Analyseinstrument, Planungswerkzeug und Steuerung von Wirkung. Besonders interessiert mich der öffentliche Raum.
Hier entsteht unmittelbare Resonanz.
Mit Formaten wie Contemporary Soup und dem Soup Lab habe ich über Jahre mit Suppe als sozialem und räumlichem Medium gearbeitet. Kochen, Essen und Gespräch werden dabei Teil der Inszenierung. Suppe wird zur sozialen Skulptur, in der sich Öffentlichkeit, Atmosphäre und gemeinsamer Raum verdichten.
Projekte außerhalb des White Cube funktionieren für mich als soziale Skulpturen. Sie greifen in bestehende Strukturen ein und verschieben Wahrnehmung.
Raum begreife ich als Dispositiv, als Gefüge aus Sichtbarkeit, Bewegung und Macht. Gestaltung kann dieses Gefüge bewusst ordnen und neu justieren.
Lehre · Forschung
Parallel zur künstlerischen Praxis arbeite ich im Hochschulkontext.
Ich untersuche, wie Raum, Bild und Kontext analog, virtuell und algorithmisch zusammenwirken.
Meine Lehre verbindet technische Präzision, ästhetische Analyse und forschende Projektarbeit. Suppe, Raum und Bild tauchen dabei auch als Modelle auf, um komplexe Wirkungssysteme anschaulich zu machen, erfahrbar im gemeinsamen Tun.
Künstlerische Praxis verstehe ich als kontinuierliche Untersuchung von Wirkungssystemen, klar konstruiert, reflektiert gedacht und verantwortungsvoll umgesetzt.
Wenn Sie ein Projekt realisieren möchten, das als
Gesamterlebnis konzipiert ist, visuell, räumlich und dramaturgisch, freue ich mich auf den Austausch.
Endlich ist es da, ein großartiges Buch!
>>Beware Utopia!<<
Inside. Eine kleine Geschichte der Sklaven Insel "Kuntha Kinte Island" in The Gambia verzaubert mit Tom Leather, Mr Bah und Fatima Jobe (Gambias Topmodel).
Und natürlich vielen anderen Utopien dieser Welt.
Podcast auf Soundcloud, wenn Sie auf das Bild klicken.
Becker, S., Prof. Schäfer, F., & Trunk, M. (Eds.) (2021). Beware Utopia!, Nürnberg: Institut für angewandte Heterotopie.
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Wenn Sie als Sponsor, Partner in Kunst, Kultur, Medien, Gastronomie, oder als kreativer Kopf mit mir gemeinsam Magie schaffen wollen...
Ich freue mich auf den Austausch.
Lassen Sie uns zusammen das Besondere auf die Bühne bringen, mit einem Hauch von Geheimnis.
Kontaktieren Sie mich gerne.









